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Woltähr in Berlin

Autor, LiederMacher,TeilzeitLehrer, GästeFührer; Schrift(enEr)steller, TextVerDichter, Verse&LiederSchmied, TrevererBarde... MoselFranke, WinzerSohn, BaureJong, TagTräumer, NachtSchwärmer, SchneeMann + SonnenAnbeter; geb. Schmitt, Trier 24. 4. 1949, also kurz vor der BRD und der DDR; aufgewachsen im Konzer Tälchen: Krettni'er Platt geschwaat, s. "Konzer-Delsches-Leed" (CD "leiff" Nr. 22), 8klassige Volksschule bis zur vierten, Deutsch beigebracht kritt, dann in die Penne gegangen, die immer noch nach einem alten Barraskopp heißt (CD "leiff" Nr. 11: HGT-Talk); Pierre Brice geliebt und Conny Froboess; Tanzstundenheld mit Hemmungen, Beatles- und Rolling-Stones-Fan (was man nur entweder oder war), Klavier gespielt, Schach gespielt, Skat gespielt; Kirschen gepflückt, Rasen gemäht; gelacht und geweint, dann die Muse geküßt; Orwells "1984" verschlungen; Shakespeare und Molière auch; und Sartre: Les jeux sont faits? Vonwegen! "Das Spiel ist (noch lange nicht) aus"...

'69er Abi zur Zeit der Mondlandung; aber zu blöd gewesen, den Bund zu verweigern, immerhin einmal mit einem Jeep über den Nürburgring gebrettert; wenigstens das; Bob-Dylan-Fan geworden - und bis nach Insel Fehmarn geheizt, um Jimi Hendrix (n paar Wochen vor seinem Tod) zu sehen! Endlich Gitarre spielen gelernt: There was a house in New Orleans... Verliebt gewesen in Salzburg und Venedig. Paris, Amsterdam, Kopenhagen. New York City, here I come. Halbes Jahr in Paris, ganzes Jahr in Montpellier gelebt. Les Saintes-Maries-de-la-Mer. Sète: les chansons de Georges Brassens. Und dann ein Buch über Bob Dylan geschrieben (1975-78): Neuauflage "Alles in allem", éditions trèves, 1992. (Staatsexamensarbeit an der Uni Trier über die Songpoesie von His Bobness, 1977.) LPs mit Moselländischen Liedern 1979 und 1983/84 (mit Michael Thielen, Saarbrücken). Engl+Frz-Pauker am Rhein geworden: Neuwied, Boppard, Koblenz. Friedensbewegter und nachträglich - endlich - auch Kriegsdienstverweigerer. Mit Dirko Juchem, Querflöte und Saxophone, in einundderselben WG in Knock-Out-City (KO) gewohnt: LP "Vöjelchi, fliech aus!" (1986) Mit Karl-Heinz Singer "Schlawenzelkall" jahrelang die fahrenden Spielleut' auf der Burg Cochem gemimt. Liederbuch + 2MC "Narrenfreiheit" (1989). Vom Koblenzer Einwohnermeldeamt 1988 mit neuem Ausweis auf den Namen Liederschmitt ausgestattet; als aus dem Rufnamen (frz.) "Waltère" auch schon "Voltaire" geworden war; bzw. "Woltähr". Die 'Schwarze Katze' geliebt: in Rom, in Köln, in Frankfurt. Mit Dirk Steinert, Koblenz (Piano, Gitarre, Sax), und Michael Thielen die dt.-frz. Chanson-CD "Rendezvous der Rosen" (für Patricia Kaas) fabriziert (1992). Bei Gerd Birsner, schnoog räcords, in der (77866) Rheinau bei Straßburg. Neuauflage "VOLTAIRE changsongs", mit 7 weiteren Titeln, 1997.

Seit August 1993 (1 Woche, bevor sie den dummen Kaiser Wilhelm wieder in KO aufs Deutsche Eck gestellt haben, dort weggezogen und) wieder in Trier ansässig - back to the roots, zur Mundart zurückfindend: CD "WOLTÄHR Trierer Venus" (der Titelsong schon '84/'88 produziert von Dirko Juchem), neue Lieder 1996 eingespielt mit Chris Oberweis und den "Rambling Rovers". Eine Art Rückkehr auch zur Straßenmusik der Seventies, mit Anleihen beim Irish Folk und der bretonischen Volksmusik: "Keltische Trilogie", 3-Lieder-Zyklus bez. der Bretagne, England und Irland.Mit denselben Musikern (Andi Sittmann, Thomas Kramer, Volker Dellwo, Ulrike Jochum, Chris Oberweis) 1998 die Projekt-CD "Volkes Stimme. Lieder+Texte zur Revolution 1848/49 in Trier" aufgenommen: dazu ein Live-Spektakel parallel zur Ausstellung im Städtischen Museum Simeonstift: Wie man/frau heute politisch korrekt (?) revoluzzt! (Oktober '98 bis Mai '99). Von 1993 - 96 auch ständiger Mitarbeiter beim alternativen Stadtmagazin "KATZ", 1997 - '98 beim Nachfolgeblatt "neue KATZ", schließlich "maju!" (letzte Ausg. 7/98). Zahlreiche Artikel zur Musik- und Theaterbranche, Interviews (Wolfgang Niedecken, Hannes Wader, Sven Regener/EoC), heimatkundliche Reportagen ("Kelten, Treverer, Trierer", Sonderdruck 1995) u.v.m. Vereinzelte Beiträge auch in "54290 Trier" (Karl Marx und Fischers Maathes), in der HGT-Festschrift 1998 (Die Achse Trier - Paris), im Katalog zur Ausstellung "1848/49" im Simeonstift (5 Lieder + Anm.), im "literamus" (zweimal jährlich seit 1993) und im TV (seit 1999)...

Teilzeitlehrer an eben der Schule, die immer noch nach jenem alten Barraskopp heißt (HGT). Sabbathjahr 2000-2001: ausschlafen + anders leben; dichten, singen, spielen: neuerdings auch auf einer Leier (Nachbau eines 6saitigen Zupfinstruments eines alamannischen Barden des 7. Jh.): dann am 7. April 2000 Live-Mitschnitt eines Konzerts in der Tufa Trier mit der neuen 5er-Bande: alles auf der CD "leiff" (mit 21 Titeln vom selben Abend). Diavorträge über die keltischen Heimatländer im Westen an den VHS von Konz, Trier, im Hunsrückhaus am Erbeskopf. Alternative Stadtführungen ("Trier für Trierer"/Tourist Information Trier). Siehe: Rubrik "Keltische Heimat Trier". In Arbeit: ein Buch über die "keltische Erde/ terre celte" Saar-Lor-Lux-Trier (2sprachig). Offenes Ohr für heimatkundliche Tipps jeder Art. Bretonisch-moselfränkische Kreistanzmusik! Letzebuerger Lidder, zurückgeführt auf die mehr moll- als dur-geprägten Melodien dieser Art. Dazu lokalpatridiotischer Bänkelsang von hinter den Trierer Kulissen. CD "Trier by night" (Juli 2003). Mit ein paar Blicken weit über den Tellerrand des Milieus: bis nach New Orleans (Louisiana), Wolf's Heaven (Oklahoma), Santa Fe (New Mexico): die "Amerika-Trilogie" (s. schon die neuen Songtexte! and wait for our new CD in July 2003). Das Naheliegendste, allerdings: Folk-Rock-Chansons über die (überflüssige) Grenze nach Westen: Letzebuerg (Lützelburg) (L) - Arlon (B) - Charleville-Mézières (F) (Geburtsort von Arthur Rimbaud) - Paris (die Stadt von Voltaire 1694 - 1778 und Woltähr 1974-75 ff.) - Douarnenez (BZH): kein Zufall, daß dort im Westen der Bretagne, im Finistère (finis terrae = Ende der Welt), ein gallo-röm. Götterstein mit dem Schutzpatron der Druiden, ESUS, gefunden wurde: wie in Paris (Musée des Thermes de Cluny) - und in Trier (L'museum)!

In 2004 Wiederaufnahme des Lied- und Text-Programms rund um die 1848er Revolution in Trier (siehe 1998/99), anläßlich der studio-Theater-Produktion vom "Krawall im Karneval" > 23. 4. 04 "Krawall hoch 5" inkl. einem erst neuerlich entdeckten 'Lied unter dem Freiheitsbaum zu singen' und dem 'Kirchgang' (von Heinrich Heine, s. CD "Trier by night"): mit WL, Carsten Söns, Uwe Heil, Andi Sittmann und Chris Oberweis/vgl. "Volkes Stimme" 1998). Dasselbe nochmal im Städt. Museum Simeonstift, vor der Kulisse der Ausstellung "Trier unter der Trikolore 1794 ff."

Am 29. 10. 04 Premiere des rasanten, vielseitigen Sonderprogramms mit 17+4 Chansons von Georges Brassens, frz./dt./sogar moselfränggisch (Tufa/Trier). Wiederaufnahme: 2006 (25 J. nach Brassens) und 2011 (30 J. nach seinem Tod). Live-Aufnahmen Karlsmühle/Mertesdorf am 30. 11. 11. Rückbesinnung auch aufs Mittelalter in 2011-12 (Walther v d Vogelweide, das "Nibelungenlied"). Neue Filme bei YouTube...

"Woltähr" - das ist auch der keltisch klingende, so geschriebene Name eines Barden, solo, den man, wie in echt eingekleidet, engagieren kann. Oder im Trio mit Andi Sittmann & Waldi Jäger: unplugged, ohne Stromstecker sogar, leiff unter Leuten: chanxongs, spontan, lustig, frech + frei; nicht fromm. Vive le son de l'Action (CD "leiff", La Carmagnole de Woltähr, 2000). Eine Hand wäscht die and' (iTunes, 2012).