Eine Hand wäscht die and‘
Text+Musik: trad./WL Woltähr

Bischof Ackermann beim Erz-
bischof Marx in München zehrt noch
von der guten alten Seilschaft
bis nach Trier. Männergemeinschaft!
Wenn sie auf Toilette gehn
bleiben er und er kurz stehn:
„Eine Hand wäscht die and‘-
re“ Trier ist dafür bekannt


Stephan, Bischof, Trier, hat Not
mit dem Sex, dem Missbrauch, tobt,
wenn hier ein Priester sich vergreift an
fast noch Kindern – und danach kneift –
Mann! Können die nicht unter sich
bleiben? Jesus wundert sich!
„Eine Hand wäscht die and‘-
re“ Ist nicht nur in Tri‘r bekannt


Reinhard Marx ist Kardinal
jetzt – und lebt zölibatal – noch –
lässt sich nicht aufs Matriarchat ein
will wie die alle Patriarch sein
Denn er steht ganz im Zenit
Ist ja auch „Metropolit“
„Eine Hand wäscht die and‘-
re“ Ist in München auch bekannt


Stephan reist nach Rom. Wer noch?
Reinhard kommt gleich mit – Ja, doch! –
zur Firma Heil’ger Vater & Sohn
„Gebt uns bitte die Absolut – ion!“
Benedikt umarmt die Gäst‘
„Sehn wir, was sich machen lässt.“
 „Eine Hand wäscht die and‘-
re“ Ist ja auch in Rom bekannt


Und so gehen sie denn zu Dritt
in den Beichtstuhl, bis sie quitt sind
Da hätt‘ ich gern Mäuschen spielen
wollen, womit die drei so dealen
Dann hab ich sie noch gesehn
zum Weihwasserbecken gehn:
„Eine Hand wäscht die and‘-
re“ Ist doch aller Welt bekannt

Anm. zu den Bildern: Im April 2012 (pünktlich zur sog. Hl.-Rock-Wallfahrt) liegt auf dem Hauptmarkt
in Trier
ein "Mühlstein", der - laut Mt.18,6 - demjenigen um den Hals gehängt wird, der "diesen Kleinen
ein Ärgernis gibt..."
Eine Initiative GEGEN GEWALT UND SEXUELLEN MISSBRAUCH... e. V.